Das ist gut zu wissen!

Hier findest Du Antworten rund um den Bereich der digitalen Kommunikation. Falls Du auf eine Frage keine Antwort findest, kontaktiere uns

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Agentur

Kommunikation ist der Austausch von Zeichen und Sprache. Dieser Austausch kann auf verschiedenen Wegen passieren, so zum Beispiel auch digital via Computer, Sozialen Netzwerken, Handys etc. Dabei steht ein Sender einem oder mehreren Empfängern gegenüber. 

Eine Kommunikationsagentur ist ein Dienstleistungsunternehmen, das für Unternehmen die Beratung, Konzeption, Planung, Gestaltung und Realisierung von Kommunikationsmaßnahmen übernimmt.

Digitale Kommunikation bedeutet mithilfe digitaler Medien, wie z.B. einem Computer, Social Media Kanälen, E-Mail etc. zu kommunizieren.

Der Stundensatz einer Agentur liegt meistens bei 70 bis 150 Euro. Je nach Projektart und Umfang kann dieser Tarif variieren. 

Je nach Umfang der Beratung, Konzeption und Umsetzung der einzelnen Marketingaktivitäten können die Marketingkosten stark variieren. Meistens wird ein Stundensatz veranschlagt und mit dem Kunden ein Jahreskontingent vereinbart. Dieser liegt im Durchschnitt bei 100€ Netto.

Marketing

Marketing ist mehr als nur Werbung oder nur Verkauf. Es beschreibt die marktorientierte Unternehmensführung. Alle Kommunikationsaktivitäten orientieren sich an dem Markt und haben das Ziel, auf Kundenbedürfnisse einzugehen.

Es gibt verschiedene Formen von Marketing. Klassisches Marketing, Direktmarketing, Online Marketing, Lokales Marketing, Performance Marketing, Content Marketing, Guerilla Marketing, sind dabei die, die am weitesten verbreitet sind. 

Das klassische Marketing war die häufigste Werbeform, bevor es das Internet und digitale Möglichkeiten gab: Dazu gehören Flyer und Plakate, aber auch Fernseh- und Radiowerbung.

Ebenfalls eine klassische Marketingform, die es schon vor der Digitalisierung gab. Damals wurde dabei auf Postsendungen, Telefonanrufe oder auch Faxe gesetzt, heutzutage sind Mails oder personalisierte Werbeanzeigen im Internet das Mittel zum Zweck. Denn das Ziel des Direktmarketings ist es, den Kunden direkt anzusprechen und so an sich zu binden.

Online Marketing ist eine Marketing Form, die im Gegensatz zum klassischen Marketing allein online basiert ist. Im Online-Marketing lassen sich unter anderem Suchmaschinenmarketing, Bannermarketing, Social Media Marketing, E-Mail Marketing und Affiliate-Marketing unterscheiden.

Lokales Marketing bedeutet, Marketingaktivitäten angepasst auf den regionalen Markt zu betreiben. Das A und O dabei ist sicherlich Google My Business. Generell beschreibt es sowohl Offline- als auch Online-Marketingmaßnahmen, die an den lokalen Markt angepasst sind

Performance-Marketing, auch Performance-Advertising, bezeichnet eine datenorientierte Strategie im Digitalmarketing, die Ergebnisse von Marketingmaßnahmen quantifizierbar macht.

Der Fokus liegt hierbei auf den messbaren Interaktionen mit der Zielgruppe einer Kampagne, als Key Performance Indicators (KPI), an denen sämtliche Marketinginitiativen ausgerichtet werden. Beispiele hierfür sind die Klickrate, Conversion Rate oder Impressionen.

Performance-Marketing verfolgt also das Ziel, maximal effiziente Marketingmaßnahmen zu erstellen.

Beim Content Marketing handelt es sich um eine Marketing-Maßnahme, die der Zielgruppe vor allem relevante und wertvolle Informationen liefern soll und nicht bloß werbliche Infos enthält. Aber auch unterhaltsame Inhalte können im Content Marketing verwendet werden. Klassische Beispiele für Content Marketing sind Blogbeiträge, Whitepaper, E-Books, Tutorials, aber auch Spiele oder Infografiken gehören dazu. Eingesetzt werden diese Inhalte zum Beispiel in Newslettern, beim Social Media Management oder bei PR-Texten.

Bei Guerilla Marketing sind vor allem ungewöhnliche und lustige Werbeaktionen gemeint, bei denen es um den Überraschungseffekt beim Kunden geht. In der Regel wird dabei nur ein kleines Budget verwendet, die Wirkung ist dafür aber im Idealfall umso größer.

Ein Marketingkonzept kann nach unterschiedlichen Theorien aufgestellt werden. Hier einmal in Kurzform 7 Schritte, die Sie auf jeden Fall beachten sollten:

  1. Status-Quo Analyse: Bedürfnisse, interne & externe Faktoren, Unternehmensziele
  2. Marketingziele
  3. Marketingstrategie
  4. Marketinginstrumente: Maßnahmen und Mittel
  5. Marketingmix
  6. Realisierung des Konzeptes
  7. Evaluation

Beim Inbound Marketing geht es darum, die Aufmerksamkeit von potenziellen Kunden zu gewinnen, indem Sie Ihnen einen Mehrwert bieten – über Ihre Website, Ihren Blog oder Social Media. Dabei geben Sie Ihren Kunden die Möglichkeit, mit Ihnen via E-Mail, Chat und weiteren Kanälen zu interagieren.

Beim Outbound Marketing geht man aktiv auf potenzielle Kunden zu, indem man Sie zum Beispiel anruft oder direkt per E-Mail anschreibt.  

SEO

SEO steht für Search Engine optimization und bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, dass man in unbezahlten Suchergebnissen auf höheren Ergebnissen erscheint.

Als Keywords werden Suchbegriffe bezeichnet, die Menschen in Suchmaschinen eingeben. Keywords lassen sich in Short-Tail Keywords und Long-Tail Keywords unterteilen.

Short-Tail Keywords bestehen meistens aus ein bis zwei Keywords Phrasen. Das hiermit verbundene Suchvolumen ist in der Regel hoch. Diese Anfragen sind meistens recht generisch und der Nutzer möchte sich häufig erstmal einen groben Überblick zu einem Thema verschaffen. Daher fallen die von Google ausgelieferten Ergebnisse zu Short-Tail Keywords auch recht unspezifisch aus.

Long-Tail Keywords sind wesentlich spezifischer und bestehen aus mehreren Keyword Phrasen. Der Nutzer weiß schon sehr genau was er möchte und häufig ist bereits eine Handlungsintention anhand der Struktur der Suchanfragen abzulesen. In den Phrasen können z.B. bereits Absichten wie „kaufen“, „herunterladen“ oder „vergleichen“ enthalten sein. Die von Google ausgelieferten Suchergebnisse sind daher sehr spezifisch und erfüllen die individuelle Suchintention des Nutzers. Das Suchvolumen von Long-Tail Keywords ist überwiegen gering. Die Wahrscheinlichkeit auf Conversion im transaktionellen Bereich dafür aber relativ hoch. 

Nachdem Du Dir schon einmal einen guten Überblick zu potenziell relevanten Suchanfragen verschafft hast, solltes Du abgleichen, ob diese auch den Sprachgebrauch seiner angestrebten Zielgruppe entsprechen. Es kann vorkommen, dass diese voneinander abweichen. Waschmaschinen werden z.B. häufig intern als „Waschvollautomaten“ bezeichnet. Anwender verwenden jedoch eher den Begriff „Waschmaschine“. Die auf der Webseite verwendeten Begriffe sollten allerdings denen der Zielgruppe entsprechen. Schließlich möchtest Du diese auf Dein Angebot aufmerksam machen.

Zusätzlich kann es hilfreich sein, sich die verwendeten Begriffe auf den Webseiten seiner direkten Wettbewerber anzusehen. Gerade bei Webseiten, die einen suchmaschinenoptimierten Eindruck machen, lohnt sich dieses Vorgehen meist. Hier lassen sich schon einige wahrscheinlich zielgruppenrelevante Begriffe und deren mögliche Kategorisierungen erkennen. Um die gesammelten Begriffe zu ergänzen bzw. mit Daten zu validieren und zu priorisieren, sollten allerdings Keyword Tools für die weitere Recherche herangezogen werden.

Pagespeed beschreibt die Zeit, die deine Website inklusive der Inhalte benötigt, um vollständig geladen zu werden. Die Ladezeit einer Website ist ein Rankingfaktor für Suchmaschinen. Deine Website inklusive aller Inhalte sollte schnellstmöglich laden.

Organischer Traffic bezeichnet die Anzahl der Nutzer, die über eine organische Suche den Weg auf deine Website gefunden haben.

Die Bounce Rate besagt, wie hoch die Absprungrate deiner Benutzer ist. Die Verweildauer impliziert, wie lange diese Benutzer auf deiner Homepage bleiben.

Das Nutzererlebnis deiner Website muss mobile responsive sein. Das bedeutet, dass die Inhalte deiner Homepage auch mobil optimal dargestellt werden.

Meta-Daten sind strukturierte Daten, die Informationen über eine Ressource, Unterseite, Webdokumente, Bilder oder Videos beinhaltet. Sie erscheint in den Suchmaschinen und ist relevant für eine bessere SEO-Performance.

Bei einem ALT-Attribut oder ALT-Tag handelt es sich um einen Text, der eine Grafik beschreibt. Das Kürzel „ALT“ steht für „Alternative“. Das ALT-Attribut wird bei Bilddateien auf einer Webseite hinterlegt. Falls ein Bild aus bestimmten Gründen nicht angezeigt werden kann, erscheint der Text des hinterlegten ALT-Attributs. Er wird zum Alternativtext. Suchmaschinen benutzen dieses Attribut, um den Bildinhalt zu erkennen, da Bilddateien in der Regel nicht direkt ausgelesen werden können. Für sehbehinderte Nutzer trägt das ALT-Attribut zur Barrierefreiheit bei. Sie lassen sich Webseiten mit einem Screenreader vorlesen. Dabei werden auch die ALT-Tags verwendet.

Den richtigen Content zu kreieren, damit man besser gerankt wird, hängt von vielen Faktoren ab.

Es gilt unter anderem zu beachten:

– Adressiere die richtige Zielgruppe und verwende dabei die richtigen Keywords.

– Lesbarkeit: Deine Texte müssen lesbar sein, außerdem müssen Sie gelesen werden.

– Benutze Bilder und/oder Videos

– Quellenbasierte Fakten sind wertig

Alle SEO-Maßnahmen, die innerhalb der eigenen Website stattfinden, werden als Onpage Maßnahmen bezeichnet.

Alle SEO-Maßnahmen, die außerhalb der eigenen Website stattfinden, werden als Offpage Maßnahmen bezeichnet.

Ein Backlink (Rückverweis) ist ein Link von einer fremden, externen Seite zu einer anderen Website. Suchmaschinen wie Google nutzen das Backlinkprofil als Indikator, um die Website im Ranking einzuordnen. Je mehr hochwertige Backlinks, desto populärer scheint eine Seite im Internet zu sein.

Social Media

Bei Social Media Marketing versteht man die Nutzung von sozialen Netzwerken zu Marketingzwecken. Dabei geht es darum, nachhaltigen Content zu erstellen und zu teilen, abgestimmt auf seine Kommunikationsziele und Zielgruppen. 

Ein Contentplan hilft Ihnen dabei, Inhalte und Posts für Social Media Netzwerke besser zu planen und zu steuern. Innerhalb eines Contentplan können Sie sowohl grafische (bzw. bildliche) Elemente, Textinhalte und Hashtags definieren.

Man kann bei der Nutzung von Hashtags so einiges falsch machen. Es gilt zu beachten, dass man nicht immer die gleichen Hashtags, nur die Massen-Hashtags, sondern auch Nischen-Hashtags nutzt. Dabei ist eine Hashtaganalyse sehr hilfreich, der Mix aus bekannten und Nischen-Hashtags kann der Schlüssel zum Erfolg sein.

Bei Followern muss man definitiv zwischen Qualität und Quantität unterscheiden. Mehr Follower bedeutet nicht automatisch, dass man seinen Kommunikationszielen näherkommt. Es gibt viele Wege, mehr Follower zu gewinnen. Über authentischen Content, gute Produkt- bzw. Dienstleistungsqualität bis hin zu gesponsorten Kampagnen hat man viele Möglichkeiten, neue Follower zu generieren.

Unabhängig von der Branche, sollten Unternehmen die digitalen Möglichkeiten nutzen. Es gibt dabei keine Pflichten, welche Social Media Kanäle man nutzen sollte. Es geht vielmehr darum, zu verstehen, auf welchen Plattformen die persönlichen Zielgruppen unterwegs sind und erreicht werden können.

Die Antwort auf diese Frage hängt wiederum davon ab, was dein Unternehmen anbietet und wer deine Zielgruppe ist. Jede Social Media Plattform hat ihre eigenen Vorzüge. Doch wenn du die falsche Art von Inhalten verwendest und das falsche Publikum ansprichst, wirst du schnell als unprofessionell angesehen. Alle Plattformen unterstützen einbettbare Multimedia-Inhalte und Textbeschreibungen, während du bei einigen Plattformen auch reine Text-Updates posten kannst. Facebook und Twitter unterstützen auch Live-Videos, was du unbedingt im Hinterkopf behalten solltest, wenn deine Marke eine starke visuelle Identität vorweisen kann. Snapchat und Instagram fokussieren sich ebenfalls stark auf visuelle Inhalte. Angesichts des Hauptzwecks von LinkedIn sind Updates, die in keinem Zusammenhang mit der Arbeitswelt stehen, hier eher verpönt.

Nein! Auf den verschiedenen Plattformen haben deine Follower verschiedene Erwartungen an Kanal und Content. Außerdem sind die Möglichkeiten der einzelnen Social Media Kanäle sehr unterschiedlich, hierzu findest du mehr Infos bei vorheriger Frage.

Auch hier gilt wieder: Es gibt keine Faustformel oder Pflicht, die Erfolg garantiert. Beachte außerdem: Qualität vor Quantität. Du musst die Balance finden, die für deine Follower angenehm ist. Du darfst Sie nicht mit Updates überschwemmen, du willst aber auch nicht den Anschein erwecken, dass deine Kanäle zu sehr verstauben.

Man sollte sowohl auf positive als auch auf negative Bewertungen professionell eingehen. Bei negativer Kritik sollte man objektiv und selbstkritisch reagieren und dem Kunden bzw. Verfasser eine Lösung anbieten. Bei einem Produkt wäre das zum Beispiel, dass man die Kulanzspanne verlängert.

Website & Onlineshop

Man kann Websites mit Baukasten-Systemen zusammenbauen lassen. Dabei kann man jedoch nur innerhalb gewisser Designs wählen und ist in vielen Funktionen eingeschränkt. Je nach Anspruch an Qualität & Individualität raten wir auf jeden Fall dazu, eine professionelle Agentur damit zu beauftragen.

Bei einer Website sollte man darauf achten, dass diese suchmaschinenoptimiert (SEO) ist, ein gutes UX- & UI-Design aufweist und ein klares und ästhetisches Design hat. Die Website muss repräsentativ für die Brand des Unternehmens stehen und den Zielgruppen aufzeigen, welchen Mehrwert das Unternehmen bietet.

UI bedeutet User Interface und setzt den Fokus auf die visuelle Gestaltung einer Website oder eines Online-Shops. UX steht für User Experience. Diese hat zum Ziel, dem Besucher ein positives Nutzungserlebnis zu bieten. Der Fokus liegt dabei auf der Erfahrung, die ein Nutzer während und nach der Interaktion erlebt.

Leider gibt es auf diese Frage nicht nur eine Antwort. Auch hier gilt: Je nach Projektumfang kann der Preis sehr stark variieren. Außerdem gibt es viele zusätzliche Kostenstellen wie die des Hostings, SSL-Zertifikats, Wartungsverträgen, SEO-optimierung etc.

Das Hosting der Website ist die Voraussetzung dafür, dass diese überhaupt existieren kann. Dort werden alle Daten und Informationen Ihres Online-Auftritts gespeichert. So, dass Sie diese zu jederzeit von überall abrufen können.

Ähnlich wie bei einer Website kann man einen Online-Shop auch selbst mit einem Baukastensystem bauen. Der Bau eines Online-Shops ist jedoch etwas komplexer als der einer Website. Man muss ein Shopsystem auswählen, die Warenwirtschaft integrieren, Zahlungsarten & Versandarten inkludieren. 

Welches Shopsystem sich am besten für Ihr E-Commerce Projekt eignet, hängt von Ihren Anforderungen, Ihrem Erfahrungsgrad und Ihrem Budget ab.

Auch für den Preis des Online-Shops gibt es nicht nur eine Antwort. Da der Aufwand und Umfang eines Online-Shops in den meisten Fällen aufwendiger ist als für eine Website, sollte man hier ein etwas größeres Budget einkalkulieren.

Webdesign ist das, was den ganzheitlichen Look erzeugt, wenn du eine Website benutzt. Es ist der Prozess der Planung und des Aufbaus der Elemente deiner Website, von der Struktur und dem Layout bis hin zu den Bildern, Farben, Schriftarten und Grafiken.

Javascript ist die bekannteste Programmiersprache für Websites. Es lassen sich nicht nur dynamische Webseiten programmieren, sondern auch Spiele und richtige Anwendungen. Der Vorteil ist, dass Javascript im Browser ausgeführt werden kann.